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Tracing the End of a Cold War

Undivided: Encounters with America

Timeline: 1974-1977

4. September 1974
Mit der diplomatischen Anerkennung durch die USA wurden bilaterale Beziehungen zwischen der DDR und den USA aufgenommen.

9. Dezember 1974
Die Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika in Berlin wurde von  Brandon H. Grove, Jr., Chargé d'Affaires ad interim, eröffnet.

20. Dezember 1974
US-Botschafter John S. Cooper wurde akkreditiert. Er amtierte von Dezember 1974 bis September 1976 in Ost-Berlin. (Siehe Die USA und Deutschland im Zeitalter des Kalten Krieges, S. 154)

1974
An der ersten East Germany Conference in St. Louis, Missouri nahmen über 150 Germanisten teil. (Siehe Gaida, Burton C., S.205)

1974
“Um keine Zweifel daran aufkommen zu lassen, dass die Aufnahme diplomatischer Beziehungen den Vier-Mächte-Status Berlins in Frage stellen oder eine Anerkennung Berlins als Haupstadt der DDR implizieren würde, wurde die US-Botschaft in Ost-Berlin als “Botschaft bei der Deutschen Demokratischen Republik” bezeichnet.” (Siehe Ostermann, Christian M., S.177)

1974
Christa und Gerhard Wolf waren Gäste des Oberlin College in Ohio. (Siehe Gaida, Burton C., S.223)

1974
Fünfwöchiges Gastspiel des Leipziger Gewandhausorchesters unter der Leitung von Kurt Masur mit 25 Konzerten in 22 Städten. (Siehe Große, Jürgen)

1974
Bereits vor 1974 existierte ein wissenschaftlicher Austausch – zumeist über Privatkontakte hergestellt – so dass sich 1974 bereits 22 amerikanische DDR-Wissenschaftler in der DDR aufhielten. (Siehe Deutschland und die USA im 20. Jahrhundert, S. 249)

In amerikanischen Akademikerkreisen entwickelte sich seit Mitte der sechziger Jahre, als die DDR sich dauerhaft zu etablieren schien, ein gewisses Interesse an diesem anderen deutschen Staat. Vor allem interessierte die DDR-Literatur, die Bildungs-, Sozial- und Kirchenpolitik sowie die Effektivität der Planwirtschaft. Seit 1974 wurden in Conway, New Hampshire, alljährlich Symposien zur DDR durchgeführt. (Siehe bpb)

August 1974
IREX-Direktor Allan Kassof schlug DDR-Vertretern vor, nach der staatlichen Anerkennung und nach Abschluß einer entsprechenden Vereinbarung, mit dem Austausch von Wissenschaftlern zu beginnen. IREX (International Research and Exchange Board) ist eine 1968 von Universitäten, Stiftungen, Firmen, Banken und der amerikanischen Regierung gegründete internationale Forschungs- und Austauschorganisation. (Siehe Große, Jürgen, S.166)

1975
Bereits wenige Monate nach dem Austausch von Botschaftern weilte eine Kirchendelegation unter der Leitung des Greifswalder Bischofs Horst Gienke zu Gesprächen mit dem Nationalrat der Kirchen Christi und der Vereinigten Kirchen Christi in den USA (Siehe Deutschland und die USA im 20. Jahrhundert, S. 249)

1975
David Rockefeller, Präsident der Chase Manhattan Bank, besuchte Ostberlin. (Siehe Große, Jürgen)

1975
Das U.S. Committee for Friendship with the GDR wurde gegründet. Es unterhielt enge Verbindungen zur offiziellen Liga für Völkerfreundschaft der DDR. Das Komitee sah seine Aufgabe darin, die DDR positiv in der amerikanischen Öffentlichkeit darzustellen. (Siehe Gaida, Burton C., S.201)

1975
Im Februar empfing Erich Honecker den im Dezember 1974 akkreditierten US-Botschafter John S. Cooper zu einem Meinungsaustausch. (Siehe Ostermann, Christian M., S.178)

1975
Ulrich Plenzdorf war Gast des Oberlin College in Ohio. (Siehe Gaida, Burton C., S.223)

Februar 1975
Gespräche zwischen der Organisation IREX und dem DDR-Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen sowie der Akademie der Wissenschaften der DDR über eine Vereinbarung zum Austausch von Wissenschaftlern. (Siehe Große, Jürgen, S. 167-168)

März 1975
USA nahm das erste Mal an der Leipziger Buchmesse teil. (Siehe Große, Jürgen, S.46)

Juni 1975
Anläßlich der Unterzeichnung der KSZE-Schlußakte in Helsinki trafen sich US-Präsident Richard Ford und Erich Honecker sowie Henry Kissinger und Hermann Axen. (S.37-38; Große, Jürgen, S.37-38)

1. August 1975
Bei einem Treffen von US-Außenminister Henry Kissinger und DDR-Außenminister Oskar Fischer wies “Kissinger ... auf das Problem der Staatsbürgerschaft hin und regte erneut eine Intensivierung des kulturellen Austausches an.” (Siehe Große, Jürgen, S. 40)

Mai 1976
Herbert Fechner, Vorsitzender der Interparlamentarischen Gruppe der DDR,  traf in den USA amerikanische Parlamentarier, u.a. Mike Mansfield, Vorsitzender der Demokratischen Mehrheitsfraktion im Senat und Hugh Scott, Minderheitenführer der Republikaner (Siehe Große, Jürgen, S. 41)

Eine Delegation der Kirchen Christi in den USA unter der Leitung William P. Thompson  besuchte die DDR. Gastgeber ist der Bund der Evangelischen Kirchen in der DDR. (Siehe Große, Jürgen, S. 194)

Mai 1977
Ein Vertreter der National Academy of Sciences of the United States of America besuchte die Akademie der Wissenschaften der DDR in Ostberlin.

22. August 1977
Der neue US-Botschafter David B. Bolen trat sein Amt an. Er leitete die Botschaft bis zum 20. Juni 1980. (Siehe State.gov)

September 1977
DDR-Außenminister Oskar Fischer hielt vor dem Council on Foreign Relations auf Einladung einen Vortrag. Fischer hatte an der XXXII. Vollversammlung der UNO in New York teilgenommen. (Siehe Große, Jürgen, S.44)

Herbst 1977
Eine Delegation des amerikanischen Nationalrates der Kirche Christi besuchte im Herbst auf Einladung des ökumenisch-missionarischen Zentrums die DDR. (Siehe Große, Jürgen, S.195)

1977
Gründung eines offiziellen Wirtschaftsausschusses DDR-USA (Siehe Deutschland und die USA im 20. Jahrhundert, S. 248)

1977
US-Außenminster Cyrus Vance traf DDR-Außenminster Oskar Fischer. Das zweite Treffen fand im Juni 1978 statt. Es war die letzte Begegnung auf Außenminsterebene bis 1984. (Siehe Ostermann, Christian M., S.178)

Dezember 1977
Auftritt des Duke Ellington Orchesters in Dresden. (Siehe Gaida, Burton C., S.239)

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Timeline
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