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Tracing the End of a Cold War

Undivided: Encounters with America

Timeline: 1961-1973

13. August 1961
Mauerbau
“Alle amerikanischen Präsidenten von Kennedy bis Bush verurteilten die Mauer und forderten ihre Beseitigung...“ (Siehe Große, Jürgen, S. 25)

August 1961
Präsident Kennedy ordnete eine Verstärkung der Berliner Garnison an

September 1961
Präsident Kennedy schickte General Lucius D. Clay als Vertreter nach Berlin

27. Oktober 1961
Amerikanische Panzer demonstrierten am Check Point Charly amerikanische Rechte (Siehe Große, Jürgen, S. 25)

26. Juni 1963
Besuch von Präsident Kennedy in Berlin

1965
Amerikanische Firmen nahmen ab 1965 verstärkt an der Leipziger Frühjahrsmesse teil, und vom 31. März bis 15. April 1966 besuchte eine DDR-Handelsdelegation die USA und traf mit angesehenen US-Unternehmern zusammen. (Siehe Die USA und Deutschland im Zeitalter des Kalten Krieges, S. 279)

1966 
US-Präsident Lyndon B. Johnson machte deutlich, dass die Wiedervereinigung Deutschlands nur durch „Wachsende Aussöhnung“ erreicht werden könne. „Es gibt keinen kürzeren Weg.“ (Siehe Die USA und Deutschland im Zeitalter des Kalten Krieges, S.199)

1966
Auf Einladung des Friedensrates der DDR besuchten Dr. Paul, Redakteur, Christian Science Monitor, Charles R. Allen, ehemaliger Redakteur der Nation sowie einige Studenten im Frühjahr die DDR. Die Gruppe traf hochrangige Politiker wie Walter Ulbricht, Willi Stoph und Erich Honecker. Nach der Rückkehr in die USA gründeten einige Mitglieder der Gruppe in New York die American Society for the Study of the GDR (ASSGDR). Die Organisation, die sich ausschließlich durch Mitgliederbeiträge und private Spenden finanzierte, hatte zeitweise bis zu 300 Mitglieder. (Siehe Gaida, Burton C., S.198)

1966
Der Politikwissenschaftler Claus Montag, Akademie für Staat und Recht in Potsdam-Babelsberg, hielt vor der ASSGDR in New York einen Vortrag. (Siehe Bortfeldt, Heinrich, S.306)

1968
Kontakte zwischen der amerikanischen Organisation IREX (International Research and Exchange Board)  und dem DDR-Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen und der Akademie der Wissenschaften der DDR (Siehe Große, Jürgen. S. 167)

Auftritt der Brecht-Weill-Interpretin Gisela May in den Vereinigten Staaten

Opernsänger Theo Adam gastiert in den USA

1968
Der Pädagoge Dieter Schäfer, Ost-Berlin und der Philosoph Erwin Herlitzius, Dresden hielten Gastvorlesungen an der Indiana University. (Siehe Gaida, Burton C., S.203)

1969
Claus Montag und Herbert Kröger von der Akademie für Staat und Recht in Potsdam-Babelsberg hielten Vorträge an verschiedenen US-Universitäten über die Außenpolitik der DDR. (Siehe Gaida, Burton C., S.203)

70er Jahre
Kulturelle Kontakte zu den USA entwickelten sich bereits in der zweiten Hälfte der sechziger Jahre. Zu den ersten namhaften DDR-Künstlerinnen und Künstlern, die Anfang der siebziger Jahre die USA besuchten, gehörten der Schriftsteller Günter Kuhnert und die Autorin Christa Wolf, die Brecht-Interpretin Gisela May, sowie das Leipziger Gewandhausorchester unter der Leitung von Kurt Masur. (Siehe bpb)

1970
Claus Bollinger vom Institut für Internationale Beziehungen in Potsdam-Babelsberg nahm an der Jahreskonferenz der American Political Science Association teil. (Siehe Gaida, Burton C., S.203)

1972
Aus einem Video-Interview Richard Clark Barkley, US-Botschafter in Ostberlin, 1988-1990: “1972 I was assigned to the US Mission in Berlin, where I took over responsibility for East German domestic relations.  Specifically I was tasked with making our first tentative approaches to East German officials, which was now possible as we approached recognition.  And I was in fact honored in 1974 to make the first American demarche to the East German Foreign office.  I was also to make the last demarche 16 years later.  I recall it was on North Atlantic Fisheries, for even fish were a Cold War item.  I also was given the job of selecting the buildings for our official diplomatic mission to East Germany, which was located in East Berlin.” (Siehe Video)

1972
Erste inoffizielle Kontakte zwischen US-Diplomaten und DDR-Vertretern. Treffen von Richard Barkley mit Herbert Häber. (Siehe Ostermann, Christian M., S.176)

1972
Als einer der ersten DDR-Schriftsteller reiste Günter Kunert in den USA. Kunert unterrichtete fünf Monate an der Universität Texas in Austin. Er veröffentlichte seine Eindrücke in dem Buch „Der andere Planet. Ansichten von Amerika“. (Siehe Gaida, Burton C., S.204)

21. Dezember 1972
Der Grundlagenvertrag zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland eröffnete der DDR einen Weg aus ihrer diplomatischen Isolierung gegenüber dem Westen. (Siehe bpb)

Frühjahr 1973
Besuch einer amerikanischen Wirtschaftdelegation in der DDR (Siehe Große, Jürgen, S.33)

1973
„Dazu gesellte sich insbesondere in den 60er Jahren die Sympathie für das andere Amerika der schwarzen Bürgerrechtsbewegung und der Friedensbewegung gegen den Vietnamkrieg. Dieser deutsch-amerikanische Schulterschluss gipfelte in dem Besuch Angela Davis' im Jahr 1973 in Ost-Berlin, der dort Begeisterungsstürme auslöste.“ (Siehe Umworbener Klassenfeind) 

1973
Hans Henning, Leiter der Zentralbibliothek der Klassik Weimar, hielt Gastvorlesungen an der University Illinois in Urbana. Robert Weimann, Zentralinstitut für Literaturgeschichte, war Gast an der University Charlottesville, Virginia. (Siehe Gaida, Burton C., S.204)

1973
Im Januar traf George Bush, amerikanischer Botschafter bei der UNO, den “Beobachter“ aus der DDR, Horst Grunert, in New York. (Siehe Ostermann, Christian M., S.176)

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